Kleinstaußenwohngruppe Hemer
Die Kleinstaußenwohngruppe Hemer liegt in einem ruhigen Stadtteil der Stadt Hemer und verfügt über gute soziale Vernetzungen. Alle Schulformen sind für die Kinder und Jugendlichen gut zu erreichen.
Die koedukative Wohngruppe ist insbesondere für Kinder und Jugendliche geeignet, die aufgrund ihrer Biografie und Bedarfe einen kleinen Kontext, klare Strukturen und verlässliche Beziehungen benötigen. Dieses Angebot richtet sich an Kinder und Jugendlichen ab sechs Jahren, für die der Verbleib im familiären System vorübergehend nicht möglich ist. Rückführung als Option jedoch als kurz-, mittel-oder langfristiges Ziel definiert werden kann.
Die KAWG bietet mit ihren sechs Plätzen einen überschaubaren Rahmen. Es stehen allen ein Einzelzimmer zur Verfügung, welches nach eigenen Bedürfnissen gestaltet werden kann.
Der Betreuungsschlüssel liegt bei 1:1,2.
Rechts - und Finanzierungsgrundlage bildet das SGB VIII: § 27 - Hilfe zur Erziehung - in Verbindung mit § 34. Die Unterstützung erfolgt in Form einer stationären Unterbringung mit aktivem Einbezug der Erziehungsberechtigten, Ziel ist es die Unterstützung so kurz wie möglich und so lang wie nötig zur Verfügung zu stellen. Entsprechend des §37 SGBVIII wird ein aktiver Beitrag zur Verbesserunder Beziehung des Kindes zu seiner Herkunftsfamilie geleistet, Eine Unterbringung nach &35 a ist im Einzelfall möglich.
Zielgruppe
Dieses Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren:
- für die der Verbleib im familiären System vorübergehend nicht möglich ist, Rückführung als Option jedoch als kurz-, mittel- oder langfristiges Ziel definiert werden kann.
- die aufgrund ihrer Biografie und Verhaltensbesonderheiten für ihre Entwicklung einen kleinen Kontext, klare Strukturen und verlässliche Beziehungen benötigen.
Unser Angebot richtet sich auch an die Erziehungsberechtigten, deren Erziehungskompetenz gefördert und gestärkt wird, um das Zusammenleben wieder zu ermöglichen.
Inhaltliche und pädagogische Ausrichtung
- Prüfung und Erarbeitung von Rückführung als Option mit allen Beteiligten von Beginn an
- Regelmäßige Überprüfung der Rückführungsmöglichkeit
- Systemische und ressourcenorientierte Denk- und Handlungsmuster
- Orientierung durch Kontinuität und eine verlässliche und strukturierte Rahmengestaltung
- Sicherung und Gewährleistung der Grundbedürfnisse
- Wertschätzung, Beteiligung, Transparenz und Ressourcenorientierung als wichtige Grundbausteine in der pädagogischen Arbeit
- Entwicklung und Stabilisierung der Bindungs- und Beziehungsfähigkeiten
- Individuelle Unterstützung entsprechend den emotionalen und sozialen Bedarfen
- Förderung der Sozialkompetenzen
- Unterstützung bei der schulischen/beruflichen Entwicklung
- Förderung und Entwicklung einer selbstbestimmten Lebensgestaltung
- Regelmäßige Zusammenarbeit mit den Familien- und Bezugssystemen
- Aktiver Einbezug der Familiensystemen im Alltag
- Regelmäßige Familienaktionen und Eltern- Kind Aktionen
- Beratung und Begleitung im Gruppenkontext als auch im häuslichen Kontext
- Zusammenarbeit mit Kooperations- und Netzwerkpartner:innen
- Nachbetreuung
Zusammenarbeit mit dem familiären Kontext
Der emotionale Bezugspunkt bleibt während der stationären Unterbringung in der Herkunftsfamilie. Wir respektieren und unterstützen das Recht des Kindes/ Jugendlichen auf Bindung an seine Familie und arbeiten eng und vertrauensvoll mit dem familiären Bezugssystem zusammen.
- Beratung, Aktivierung, pädagogischen Interventionen und Begleitung
- Elterngespräche
- Möglichkeit den Alltag des Kindes aktiv zu begleiten und mitzugestalten
- Möglichkeit zur Übernachtung
- Teilnahme an Elterntrainings
Ansprechperson

Susanne Mathiak-Alfringhaus
Bereichsleitung
Pastorenweg 6
58644 Iserlohn
Telefon: 0 23 71 / 80 83 24
Telefax: 0 23 71 / 2 60 66
E-Mail: mathiak-alfringhaus@jugendhilfe-iserlohn-hagen.de


