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Mädchenwohngruppe Weißenstein


Allgemeine Beschreibung

Die Mädchenwohngruppe Weißenstein ist in ein großzügiges und naturnahes Umfeld eingebettet. Das Gelände besteht aus sechs Gebäuden und einem zentralen Dorfplatz, der soziale Interaktionen fördert. Die Lage bietet sowohl eine ruhige Umgebung als auch die nötige Infrastruktur, einschließlich Nähe zum Zentrum und zum Bahnhof.

Kapazität und Rechtsgrundlage

Die Gruppe bietet Platz für bis zu acht Mädchen und junge Frauen, die in Einzelzimmern wohnen. Rechts - und Finanzierungsgrundlage bildet das SGB VIII: § 27 - Hilfe zur Erziehung - in Verbindung mit § 34, § 35a und § 36.

Zielgruppe

Die pädagogischen Angebote richten sich an Mädchen und junge Frauen ab dem 6. Lebensjahr, die:
 

  • vorübergehend oder langfristig nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können,
  • in einer geschlechtshomogenen Gruppe Schutz benötigen,
  • eine seelische und/oder Lernbeeinträchtigung aufweisen,
  • deren seelische Gesundheit durch belastende Lebensereignisse gefährdet ist,
  • Unterstützung in verschiedenen Entwicklungsbereichen und -phasen benötigen,
  • in einem geschützten Rahmen auf ein selbständiges Leben vorbereitet werden möchten.

Inhalte und pädagogische Ausrichtung

Die Mädchenwohngruppe verfolgt eine ressourcenorientierte und personenzentrierte Pädagogik, die folgende Schwerpunkte umfasst:
 

  • Lebens- und Lernfeld: Gestaltung eines geschützten und förderlichen Umfelds für die individuelle Entwicklung.
  • Ressourcenorientierung: Aktivierung und Förderung der Stärken und Potenziale der Bewohnerinnen.
  • Selbstbestimmung: Unterstützung bei der Entwicklung von Autonomie und Selbstverantwortung.
  • Bildungsförderung: Begleitung der schulischen und beruflichen Werdegänge.
  • Individuelle Förderpläne: Maßgeschneiderte Interventionen basierend auf den spezifischen Bedürfnissen der Bewohnerinnen.
  • Struktur und Orientierung: Etablierung von klaren Regeln, Ritualen und Rahmenbedingungen, die Verlässlichkeit und Sicherheit bieten.
  • Freizeitgestaltung: Förderung von sozialen Kontakten und aktiver Freizeitgestaltung zur Stärkung der sozialen Kompetenzen.
  • Familienarbeit: Regelmäßige Einbeziehung der Familien in den Hilfeprozess zur Unterstützung der Rückkehrperspektive.
  • Hilfeplangespräche: Durchführung systematischer Hilfeplangespräche zur Evaluation und Anpassung der Fördermaßnahmen.
  • Therapeutische Begleitung: Vermittlung notwendiger therapeutischer Interventionen, z.B. psychologischer Beratung und Psychotherapie.

Das Leben in einer geschlechtshomogenen Gruppe trägt maßgeblich zur Stabilisierung der Lebenssituation der Mädchen und jungen Frauen bei.

Kinderrechte und Partizipation

Die Mädchenwohngruppe legt großen Wert auf die Beteiligung der Bewohnerinnen und ihrer Familien im Hilfeplanverfahren. Eine Atmosphäre der Wertschätzung, Beteiligung und Transparenz wird aktiv gefördert, um die Rechte der Kinder zu wahren und ihre Selbstbestimmung zu stärken.

 

Ansprechperson
 

Sven Semer

Bereichsleitung

Leopoldstr. 52
58089 Hagen

Mobil: 0162 / 34 81 451

E-Mail: semer@remove-this.jugendhilfe-iserlohn-hagen.de