Mitarbeiter der Agentur für Arbeit überreichen Geschenke und Geldspende für Kinderdorf Weißenstein

 

Hagen. Mehrere Kofferräume voller Präsente und dazu noch eine Geldspende – der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Hagen hat mit seiner Weihnachtsaktion wieder ins Schwarze getroffen. Mitarbeiter der Arbeitsagentur haben die von den kleinen Bewohnern des Kinderdorfs Weißenstein gebastelten Wunschkärtchen gerne angenommen, die Geschenke besorgt und festlich verpackt. Die Nachfrage war größer als die Zahl der Wunschkärtchen, sodass zusätzlich noch eine Geldspende zusammenkam.

„Ich freue mich, dass das zusätzliche Engagement der Kolleginnen und Kollegen so ein Erfolg ist. Wir wollen den Kindern eine Freude bereiten und die
tolle und wichtige Arbeit des Kinderdorfes Weißenstein damit unterstützen“,
so Michael Stechele, operativer Geschäftsführer der Arbeitsagentur Hagen, der mit Irmhild Borggräfe und einigen ihrer Kolleginnen die Präsente und die Geldspende an Kay Schipp, Bereichsleiter der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen, überreichte.

Viele bunte Päckchen warten nun darauf, Weihnachten von Kindern mit leuchtenden Augen geöffnet zu werden.„Für die Idee und die Unterstützung sagen wir ganz herzlichen Dank“, betont Schipp. „So werden sich die Kinder an Heiligabend über schöne Überraschungen freuen können, und mit dem Geld können wir zusätzliche Spiele oder Sportartikelbesorgen.“

Das Kinderdorf Weißenstein, dessen Geschichte bereits im Jahre 1917 begann, wurde am jetzigen Standort am Kuhlerkamp 1978 fertig gestellt. Derzeit leben 70 Kinder zwischen sechs und 18 Jahren in der Einrichtung in kleinen, familienähnlichen Wohngruppen. Es gibt Gruppen im Kinderdorf am Kuhlerkamp selbst, aber auch Außenwohngruppen an anderen Stellen in der Stadt. Das Kinderdorf Weißenstein gehört zur Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen unter der Holding der Diakonie Mark-Ruhr.

Heute ist die Heimerziehung sehr differenziert. Geringere Gruppengrößen mit teilweiser Selbstversorgung und familienähnlichen Strukturen, spezielle pädagogische Ansätze, teilstationäre und ambulante Angebote sind im Kinderdorf entstanden. Auch zwei heilpädagogische Tagesgruppen mit jeweils sechs Plätzen haben sich bewährt.

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