Karl-Josef Laumann und Cemile Giousouf besuchten Kinderschutzambulanz


Hagen. Der Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Josef Laumann, die Hagener Bundestagskandidatin der CDU Cemile Giousouf sowie Vertreter der Lokalpolitik haben sich am Freitag (26. Juli) vor Ort ein Bild von der Arbeit der Kinderschutzambulanz der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen gemacht.

 

Deren Geschäftsführerin Angelika Hamann sowie die Leiterin der Kinderschutzambulanz, Heide Alscher, informierten die Christdemokraten dabei zunächst über die Einrichtung und ihre Aufgaben. „Die Kinderschutzambulanz versteht sich als Einrichtung, die nach ausführlicher Diagnostik, aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse, den Aufbau eines weiterführenden Hilfesystems für Kinder und Jugendliche empfiehlt, wenn ihnen in oder außerhalb ihrer Familie Gewalt zugefügt wurde. Im Fokus der Betrachtung steht immer das Kind, der Jugendliche mit seinem Recht auf Schutz“, so Angelika Hamann. Kernaufgaben der Kinderschutzambulanz sind somit die Erstellung einer Diagnostik bei dem Verdacht von (sexueller) Gewalt. In diesem Zusammenhang werden die besonders geschulten Fachkräfte die Interaktion mit dem gesamten Lebensumfeld (Familie, Schule, Kindergarten) berücksichtigen.

Im Anschluss an die Besichtigung fand im Wichernhaus der Diakonie Mark-Ruhr eine Fachdiskussion zum Thema Jugendhilfe mit dem Schwerpunktbereich Kinderschutz statt. Dabei haben die Hagener Lokalpolitiker Karl-Josef Laumann den Wunsch mit auf den Weg gegeben, dass sich das Land NRW künftig auch finanziell an der Kinderschutzambulanz beteiligen solle, um das Angebot dauerhaft vorhalten zu können. 

 

Angelika Hamann begrüße u. a. Cemile Giousouf, Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann und Karl-Josef Laumann (von links) in der Kinderschutzambulanz Hagen.

 

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