Zugangswege

 

Diagnostik:

 

Ratsuchende Eltern können sich unverbindlich und auf Wunsch auch anonym im Rahmen der Offenen Sprechstunde an uns wenden und ihr Anliegen vortragen. Gemeinsam beraten wir dann, welche Maßnahmen zu Ihrer Unterstützung und Hilfe für die Kinder sinnvoll erscheint. In diesem Rahmen können wir auch eine Kurzzeitberatung für die Eltern bzw. Familie anbieten.

Besteht unmittelbar der Wunsch, eine Diagnostik des Kindes/der Kinder durchführen zu lassen, können Sie sich an das zuständige Jugendamt wenden, um ihr Anliegen vorzutragen. Wenn eine Übereinstimmung über den diagnostischen bedarf erzielt wird, beauftragt das zuständige Jugendamt die KinderschutzAmbulanz Hagen mit der Diagnostik.

 

KiJub:

 

Kinder und Jugendliche könne sich selbstständig und durch Bezugspersonen bei uns melden, wenn Sie Beratungsbedarf haben. Manchmal ist es aber auch hilfreich, wenn vertraute Erwachsene (Eltern, LehrerInnen, ErzieherInnen, Nachbarn…) die Kinder oder Jugendlichen telefonisch anmelden oder zum ersten Termin begleiten. Das Angebot ist kostenfrei.

 

Psychosoziale Unterstützung für minderjährige Flüchtlinge:

 

Geflüchtete Eltern können bei Sorge um ihre Kinder sich direkt an uns wenden. Häufig stehen die Eltern aber in Kontakt mit begleitenden Institutionen (Zuwanderungsberatungsstelle der Diakonie, Schulen, Kindergärten, Jugendamt, Jugendhilfeeinrichtungen), die den Hilfebedarf für die minderjährigen Geflüchteten wahrnehmen. Auch diese Fachleute können sich über das Beratungsangebot informieren und die Kinder/Jugendlichen anmelden. Das Angebot einschl. der Beratung der Fachleute ist kostenfrei.

 

Offene Beratung:

 

Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Hagener Familien. Eltern oder Familien können sich ohne oder mit telefonischer Anmeldung jeweils donnerstags in der Zeit von 17.00 bis 18.00 Uhr bei Sorgen um ihre Kinder beraten lassen. Im Vordergrund sollte die Vermutung auf sexuelle Gewalt, körperliche und/oder psychische Misshandlung, emotionale und/oder materielle Vernachlässigung, die psychische Erkrankung eines Elternteils oder Hochstrittigkeit im Rahmen von Trennung oder Scheidung stehen. In allen anderen Fällen stehen z. B. die Beratungsstellen „ZeitRaum“ (konfessionell) oder „Rat am Ring“ (städtisch) zur Verfügung.

 

Beratung für Institutionen:

 

Jugendämter, Jugendhilfeeinrichtungen, Schulen oder Kindertageseinrichtungen, Pflegekinderdienste/Pflegeeltern, Therapeuten können die Fachlichkeit der KinderschutzAmbulanz in allen Fragen des Kinderschutzes und der Psychodynamik von Gewalterleben zu ihrer Unterstützung nutzen. Wir beraten und unterstützen Sie gerne in der Erarbeitung von Lösungswegen. In der Regel finden die Gespräche in der KinderschutzAmbulanz Hagen statt, die Kostenregelung wird individuell besprochen und richtet sich nach dem derzeit gültigen Fachleistungsstundensatz.