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Ev. Jugendhilfe Iserlohn Hagen
Ev. Jugendhilfe Iserlohn Hagen
Diakonie Mark-Ruhr
Inobhutnahme MK 0171 / 501 55 35

Jungenwohngruppe Weißenstein

Die Jungenwohngruppe Weißenstein bewohnt ein Haus auf dem Gelände Weißenstein und versorgt sich selbst. Das Gelände Weißenstein besteht aus sechs Gebäuden und einem Dorfplatz, der Begegnung ermöglicht. Es ist eingebettet in ein Umfeld, welches die notwendige Infrastruktur, Nähe zum Zentrum und dem Bahnhof bietet, aber auch Ruhe, Natur, Sicherheit und einen geschützten Rahmen vermittelt.

Die Gruppe bietet Platz für neun männliche Kinder und Jugendliche, im Alter von 6 bis 17 Jahren, in Einzelzimmern.

Rechts - und Finanzierungsgrundlage bildet das SGB VIII:

  • § 27 - Hilfe zur Erziehung - in Verbindung mit § 34, § 35a und § 36

 

Das Angebot

Das pädagogische Angebot der Jungenwohngruppe Weißenstein richtet sich an männliche Kinder und Jugendliche,

  • die aus unterschiedlichen Gründen vorübergehend oder langfristig nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können.
  • bei denen die Erziehung, Betreuung und Förderung zeitweilig oder langfristig außerhalb des Elternhauses erforderlich ist.
  • mit einer seelischen und/oder Lernbeeinträchtigung.
  • deren seelische Gesundheit durch lebens-geschichtliche Erfahrungen gefährdet ist.
  • die Unterstützung und Begleitung in unterschiedlichen Entwicklungsbereichen und -phasen benötigen.
  • bei denen Entwicklungsgefährdungen und Entwicklungsstörungen vorliegen.
  • bei denen es Auffälligkeiten im Sozial,-Lern und Leistungsverhalten gibt.

Wir respektieren und unterstützen das Recht des Kindes/Jugendlichen auf Bindung an seine Familie. Die Mitarbeiter*innen wünschen sich einen konstruktiven Austausch mit der Familie und unterstützen und fördern den regelmäßigen Kontakt und die Beziehungsgestaltung im geeigneten Rahmen.

Inhaltliche Ausrichtung
Die Gruppe bietet ein Lebens– und Lernfeld, in dem auf die besonderen Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen mit emotionalen, sozialen und kognitiven Förderbedarf eingegangen wird. Ihnen wird eine ganzheitliche Begleitung, Betreuung und Unterstützung zuteil. Die gemeinschaftliche Alltagsgestaltungist u.a. durch den Besuch der Schule bzw. Ausbildungsstätte, gemeinsame Mahlzeiten, Freizeitaktivitäten, sowie den Kontakt zu Familie und Freunden strukturiert.

Methoden und Ziele der Arbeit
Die Ziele der Hilfeund die damit verbundenen konkreten Maßnahmen werden in regelmäßig stattfindenden Hilfeplangesprächen mit allen Beteiligten und dem Jugendamt festgelegt.
Häufig findet eine Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten innerhalb und außerhalb der Einrichtung statt (z.B. unserem internen „Fachdienst für Beratung und Therapie”, Psychiatrien, Beratungsstellen für spezielle Problematiken).
Neben individuellen Fördermaßnahmen dienen als Grundlage unseres methodischen Handels folgende Inhalte und Methoden:

  • Verlässliche Beziehungen, Kontinuität, Orientierung durch einen Rahmen der Vorgaben, klare Strukturen, Rituale und individuelle Handlungsspielräume enthält
  • Regelmäßiger Austausch und Kontakt mit den Familien der Kinder und Jugendlichen
  • Ressourcenorientiertes Denken und Handeln
  • Entwicklung einer selbstbestimmten Lebensgestaltung
  • Aktive Freizeitgestaltung, Förderung von Außenkontakten
  • Unterstützung der schulischen und beruflichen Entwicklung
  • Vermittlung und Begleitung aller notwendigen Therapie – und Fördermaßnahmen, z.B. Psychologische Begleitung und Beratung bei seelischen Konflikten

Kinderrechte und Partizipation
Neben der Beteiligung der Kinder, Jugendlichen und Eltern im Hilfeplanverfahren, wird in der Gruppe eine Atmosphäre, die von Wertschätzung, Beteiligung und Transparenz geprägt ist, gelebt.

 

Ansprechpartner

Florian Otting

Bereichsleitung

Leopoldstraße 52
58089 Hagen

Telefon: 0 23 31 / 33 00 482
Telefax: 0 23 31 / 33 00 490

E-Mail:  otting@remove-this.jugendhilfe-iserlohn-hagen.de