Sport-statt-Gewalt“: Ev. Jugendhilfe

freut sich über erfolgreichen Taekwondo-Kurs

 

Hagen. „Auch dieser Kurs hat gezeigt, dass sich bei den meisten Kindern eine deutliche Verbesserung im Sozialverhalten bemerkbar macht“, sagen Heide Alscher von der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen und Petra Hocks-Rabe vom Hagener Verein „Sport-statt Gewalt“ im Rückblick auf den Taekwondo-Kurs, der jetzt wieder in Hagen angeboten wurde.

 

Die Kinder, die am Kurs teilnehmen, können derzeit nicht in einen normalen Sportverein integriert werden. „Wir wollen ihnen mit diesem speziellen Angebot helfen, Sportlichkeit zu fördern, Regeln zu lernen, Grenzen des Anderen zu respektieren und angemessenes Sozialverhalten in einer Gruppe zu erlernen“, so Heide Alscher von der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen, einer Gesellschaft der Diakonie Mark-Ruhr. Das Konzept ist einmal mehr aufgegangen: jeder Teilnehmer hat die Prüfung erfolgreich bestanden und erhielt eine offizielle Urkunde und den entsprechenden Taekwondo-Gürtel. Bei einer Teilnehmerin steht jetzt sogar der Übergang in einen „ganz normalen“ Sportverein an.

Diakonie und der Verein „Sport-statt-Gewalt“ wollen auch künftig weiter kooperieren. „Die Kurse wirken sich bei den meisten Kindern auch positiv auf die schulischen Leistungen aus. Dieses ist auch besonders dem einfühlsamen Eingehen der Trainer auf die Kids zu verdanken. Auch das Durchhaltevermögen der Kids hat sich immens verbessert“, freut sich Petra Hocks-Rabe. In Zukunft soll versucht werden, auch die Eltern noch mehr mit in die Kurse einzubinden. 

 

Die Freude war groß:

Alle haben die Prüfung bestanden und erhielten eine Urkunde.

 

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